Operational Excellence
Lange Durchlaufzeiten, hohe Bestände, ungeplante Stillstände und fehlende Standards auf dem Shopfloor kosten produzierende Unternehmen täglich Produktivität und Marge. Operational Excellence setzt genau hier an: Durch die konsequente Ausrichtung aller operativen Abläufe auf Wertschöpfung und die systematische Beseitigung von Verschwendung lassen sich Durchlaufzeiten verkürzen, Anlagenverfügbarkeiten erhöhen und Fertigungskosten senken. Die Grundlage bilden die Prinzipien der Lean Production, die in einem ganzheitlichen Produktionssystem gebündelt und auf die jeweiligen Anforderungen eines Unternehmens zugeschnitten werden.
Lean Production zielt darauf ab, alle Formen der Verschwendung in der Fertigung zu eliminieren. Dazu zählen Überproduktion, unnötige Transportwege, Wartezeiten, überflüssige Bewegungen, zu hohe Bestände und nicht wertschöpfende Tätigkeiten. Operational Excellence greift diese Philosophie auf und überführt sie in einen strukturierten Handlungsrahmen. Dabei kommen verschiedene Methoden und Werkzeuge zum Einsatz, die je nach Ausgangslage und Zielsetzung kombiniert werden.
Das GPMC unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von Lean Production mit einem breiten Methodenspektrum. Die Wertstromanalyse macht Material- und Informationsflüsse entlang der Fertigungskette sichtbar und zeigt Engpässe sowie nicht synchronisierte Abschnitte auf. Darauf aufbauend entsteht ein Wertstromdesign, das Prinzipien wie One Piece Flow und getaktete Fertigung umsetzt. Ergänzend führt das GPMC 5S-Workshops zur nachhaltigen Arbeitsplatzorganisation durch und setzt Tätigkeits- sowie Verschwendungsanalysen ein, um nicht wertschöpfende Anteile im Arbeitsablauf offenzulegen und gezielt zu reduzieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit. Über Kennzahlen wie die Overall Equipment Effectiveness (OEE) und die Overall Asset Effectiveness (OAE) wird die tatsächliche Nutzung von Maschinen und Anlagen transparent gemacht. Auf dieser Basis lassen sich die wesentlichen Verlustquellen identifizieren und durch gezielte Maßnahmen reduzieren.
Damit Verbesserungen nicht Einzelmaßnahmen bleiben, ist ein funktionierendes Shopfloormanagement entscheidend. Es sorgt dafür, dass Abweichungen frühzeitig erkannt, Ursachen analysiert und Maßnahmen konsequent nachverfolgt werden. Das GPMC begleitet den Aufbau und die Weiterentwicklung von Shopfloormanagementsystemen: von der Definition geeigneter Kennzahlen und Regelkommunikation über die Gestaltung von Shopfloor-Boards bis hin zur Einführung digitaler Shopfloormanagement-Dashboards für eine standortübergreifende, datenbasierte Steuerung.
Zentrale Fragen
- Wie lässt sich ein ganzheitliches Produktionssystem auf die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens zuschneiden?
- Wie kann ein One Piece Flow in der Produktion umgesetzt werden und welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden?
- Welche nicht wertschöpfenden Tätigkeiten existieren in den Fertigungs- und Logistikbereichen und wie können diese reduziert werden?
- Wie wird ein wirksames Shopfloormanagementsystem aufgebaut und welche Kennzahlen sind dafür relevant?
- Wie kann eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung auf dem Shopfloor etabliert werden?
Lean Production Expert
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