Produktionsplanung & -steuerung und Simulation
Eine leistungsfähige Produktionsplanung und -steuerung (PPS) ist entscheidend für die Einhaltung von Lieferterminen, kurzen Durchlaufzeiten und einer hohen Auslastung der Produktionsressourcen. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass Planungsprozesse nicht mehr zu den tatsächlichen Produktionsanforderungen passen. Bestände wachsen unkontrolliert, Eilaufträge stören den Produktionsfluss und Planungsergebnisse weichen systematisch von der Realität ab. Eine strukturierte Analyse und Optimierung der PPS schafft die Grundlage, um Planungssicherheit zurückzugewinnen und Steuerungsprinzipien gezielt auf die jeweilige Produktionsumgebung abzustimmen. Simulation ermöglicht es dabei, verschiedene Steuerungsansätze vorab zu bewerten, ohne in den laufenden Betrieb einzugreifen.
Im Zentrum der PPS steht die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems. Hierbei besteht die Herausforderung stets in der Balance des Spannungsfelds zwischen Logistikkosten und Logistikleistungen. Eine fundierte Analyse des Ist-Zustands macht sichtbar, wo bestehende Planungsprozesse und Steuerungsprinzipien dieses Gleichgewicht verfehlen. Häufig treten dabei Schwachstellen zutage, die im Tagesgeschäft verdeckt bleiben. Ungeeignete Losgrößen, fehlende Rückkopplungen zwischen Planung und Fertigung oder veraltete Steuerungslogiken sind typische Beispiele.
Auf Basis dieser Erkenntnisse wird ein geeignetes Steuerungsprinzip definiert. Je nach Produktionstyp, Variantenvielfalt und Nachfragestruktur kommen unterschiedliche Ansätze in Frage. Die Bandbreite reicht von klassischer MRP-basierter Planung über Kanban-Steuerung bis hin zu hybriden Modellen. Die Auswahl orientiert sich stets an den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Produktionsumgebung. Ein gut abgestimmtes Steuerungsprinzip sorgt dafür, dass beide Spannungsfelder der PPS ausbalanciert verfolgt werden können.
Ein zentrales Werkzeug bei der Optimierung der PPS ist die Simulation. Durch die digitale Abbildung des Produktionssystems lassen sich unterschiedliche Steuerungsprinzipien und Planungsszenarien vorab erproben. Engpässe, Pufferbedarfe und die Auswirkungen veränderter Auftragsstrukturen werden sichtbar, bevor sie in der realen Produktion auftreten. Fundierte Entscheidungen können so getroffen werden, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. Die Simulation kommt in verschiedenen Anwendungsfeldern zum Einsatz. Sie eignet sich sowohl für die Überprüfung neuer Steuerungslogiken als auch für die Absicherung von Layoutänderungen oder die Analyse ganzer Produktionslinien einschließlich technischer Rahmenbedingungen wie Pufferkapazitäten, Aggregaten und Fördertechnik.
Das GPMC begleitet Unternehmen entlang des gesamten Optimierungsprozesses. Dies umfasst die Analyse der bestehenden PPS, die Definition und Bewertung geeigneter Steuerungsprinzipien sowie die Optimierung des Planungsprozesses. Darüber hinaus unterstützt das GPMC bei der Auswahl und Einführung passender IT-Systeme. Ergänzend steht mit MIORI Line Simulation eine eigene Softwarelösung zur Verfügung, die standardisierte Datenanalyse mit Szenario-Simulation kombiniert.
Zentrale Fragen
- Welches Steuerungsprinzip eignet sich für die jeweilige Produktionsumgebung?
- Wie kann der Produktionsplanungsprozess strukturiert optimiert werden?
- Welche Auswirkungen haben veränderte Steuerungslogiken auf Durchlaufzeiten und Bestände?
- Wie lassen sich verschiedene Szenarien durch Simulation absichern, bevor sie umgesetzt werden?
- Welche IT-Systeme unterstützen eine leistungsfähige PPS?
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