Community

Teil einer Community

Das GPMC gliedert sich in die folgenden drei Communities: Global Production Community, Production Systems Community und Production Analytics Community sowie die Fokusgruppe Plant Complexity.
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Mitglieder des GPMC sind Teil einer der drei wachsenden Communitys oder der Fokusgruppe Plant Complexity mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Neben dem Jahrestreffen des Centers werden drei Netzwerktreffen innerhalb der verschiedenen Communities und der Fokusgruppe pro Jahr zum intensiven Austausch veranstaltet, wobei jedes Treffen unter jeweils einem fachlichen Oberthema abgehalten wird. Das Netzwerk ist eine exzellente Basis für weitere Kooperationen und Ausgangspunkt für die Lösung konkreter Forschungsfragen.

Ablauf eines Community-Jahres

Mitgliedschaft_Mitgliedsjahr_DE Community

Organisatorischer Rahmen

  • Netzwerktreffen mit Themen-Workshops
  • In Aachen oder bei Mitgliedern
  • 1,5 Tage mit Abendveranstaltung
  • Ausreichende Gelegenheit zum Networking
  • Vor und Nachbereitung durch das Center

Inhalte der Netzwerktreffen

  • 3 Netzwerktreffen pro Jahr zu ausgewählten und in der Community abgestimmten Themen
  • Moderation der gemeinsamen Treffen durch das Center
  • Vorträge und Diskussionsbeiträge durch Mitglieder
  • Impulsvorträge aus der aktuellen Forschung zu den entsprechenden Themen
  • Externe Vorträge von Gastreferenten
  • Unternehmensbesichtigungen

Global Production Community

Ziel der Global Production Community (GPC) ist es, den strukturierten Austausch in einem kleinen Kreis von Unternehmen gemeinsam mit der Forschungswelt im Themenfeld der Netzwerkgestaltung und -koordination zu fördern. Im Rahmen der Community werden Prinzipien, Methoden und Werkzeuge zur Gestaltung und dem Management von Produktionsnetzwerken gemeinsam diskutiert, erarbeitet und individualisiert.

Zentraler Nutzen für die Community-Partner ist die methodische Unterstützung zur erfolgreichen Gestaltung globaler Produktionsnetzwerke. Die Teilnehmer der Community werden befähigt, die eigenen Aktivitäten hinsichtlich der Gestaltung ihres Netzwerks kritisch zu analysieren und eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die während des Arbeitskreises geplanten Besuche bei den Partnern der Community ermöglichen einen Einblick in unterschiedliche Formen erfolgreicher Gestaltung globaler Produktionsnetzwerke. So wurde und wird systematisch ein außerwettbewerbliches und vertrauliches Kompetenz-Netzwerk aufgebaut und der intensive Austausch mit Unternehmen anderer Branchen ermöglicht.

Drei Treffen bilden den Rahmen eines Mitgliedsjahres in der Global Production Community. Die Themen für die bevorstehenden Treffen werden regelmäßig gemeinsam mit allen Teilnehmern abgestimmt und festgelegt. Zu den Themen gehörten in vergangenen Community-Treffen unter anderem die Erarbeitung einer Netzwerkstrategie und deren Implementierung, die strategische, kontinuierliche Konfiguration globaler Produktionsnetzwerke, die globale Koordination im Netzwerk sowie die Nutzung von Industrie 4.0 im Produktionsnetzwerk. Als Ergänzung zu den Treffen beinhaltet die Mitgliedschaft in der Community jährlich drei Web-Seminare, die zu verschiedenen Inhalten im Bereich Globale Produktion und Produktionsmanagement gehalten werden.

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Production Analytics Community

Die Production Analytics Community (PAC) versteht sich als Austausch- und Industrialisierungsplattform für künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion.

Dabei fokussiert die Community konsequent den Nutzen von KI aus Kundensicht und beleuchtet das Thema somit aus der Anwenderperspektive produzierender Unternehmen, um letztlich deren Produktivität zu steigern. Die Aktivitäten der Community begleiten Unternehmen somit von der Identifikation von ersten Anwendungsfällen inkl. der notwendigen Voraussetzungen, über die Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsbewertung dieser bis hin zur unternehmensweiten integrierten Implementierung. Auf diesem Weg bietet der Austausch zwischen den Community-Mitgliedern in Bezug auf Herausforderungen und individuelle Lösungen in Form von Best-Practices eine wertvolle Möglichkeit, um als Unternehmen von anderen Unternehmen zu lernen. Mit der in Kooperation mit dem WZL der RWTH Aachen University entwickelten Analyse-Toolbox stellt das Center Anwendungssoftware zur Verfügung, welche speziell auf die Bedarfe produzierender Unternehmen zugeschnitten ist und somit eine kosteneffiziente und zielgerichtete erste Analyse unterstützt.

Die Production Analytics Community begleitet und entwickelt Unternehmen somit zur Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz – aber nur in den Anwendungsfällen, in denen dies auch Sinn ergibt. Die Fokussierung auf den Kundenwert und die Perspektive aus Anwendersicht stellen diese zielgerichtete Implementierung sicher.

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Production Systems Community

In der Production Systems Community (PSC) tauschen sich die Mitglieder miteinander zur Gestaltung und Implementierung von Produktionssystemen im Kontext von Industrie 4.0 aus. Im Fokus der Aktivitäten stehen Unternehmensbesuche, um die Komplexität von Produktionssystemen greifbar zu erleben und zu diskutieren. Der Austausch wird dabei durch wissenschaftliche Erkenntnisse des WZL der RWTH Aachen University bereichert. Die Besuche und Diskussionen werden von den Mitarbeitern der PSC organisiert und moderiert. Zudem lernen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Abendveranstaltungen auch persönlich kennen und bauen ein enges Vertrauensverhältnis untereinander auf. Dieses Format hat sich seit der Gründung der PSC unter anderem in einem einjährigen, industrienahen Verbundprojekt, dem Konsortial-Benchmarking „Production Systems 4.0“, erfolgreich bewährt.

Inhaltlich werden in der PSC die vier Aspekte Kultur, Methoden, Smart Data und Digitale Assistenzsysteme systematisch beleuchtet. In diesem Kontext wird auch die Bedeutung von Lean-Prinzipien, deren Gestaltung sowie Bedeutung für die Digitalisierung der Wertschöpfungsketten explizit erörtert. Untersucht werden insbesondere Herausforderungen bei der Identifizierung und Implementierung von neuen Lösungen. Dadurch sollen die Potentiale zur radikalen Wertschöpfungssteigerung durch die Digitalisierung systematisch erschlossen werden. Das Ziel ist es, auch unter volatilen Umwelteinflüssen verschwendungsfreie Prozesse und agile Entscheidungen zu ermöglichen. Somit trägt die PSC dazu bei, Ihr Produktionssystem nachhaltig zu einem echten Wettbewerbsvorteil Ihres Unternehmens zu etablieren.

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Fokusgruppe Plant Complexity

Die Fokusgruppe Plant Complexity (FPC) ist eine Plattform zum Austausch von Best Practices sowie der gemeinsamen Lösung von Problemstellungen im Bereich des Komplexitätsmanagements. Zentrales Ziel ist die gemeinsame Identifizierung, Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Bewältigung von Komplexität in Produktion und Supply Chain. Was sind Komplexitätstreiber in den unterschiedlichen Werken, Unternehmen und Industrien? Welche Instrumente, Methoden und Konzepte eignen sich, um mit der Komplexität in verschiedenen Bereichen umzugehen? Wie können digitale Technologien das Management von Komplexität unterstützen?

Gemeinsam mit den Kollegen der Complexity Management Academy (CMA) thematisieren wir in unserer Fokusgruppe “Plant Complexity” die zentralen Fragestellungen in den Bereichen des Werkes und der Supply Chain. Die gewonnenen Ergebnisse dienen den Teilnehmern anschließend als Input für eine Implementierung im eigenen Unternehmen. Die Fokusgruppe verfolgt einen cross-industriellen Ansatz, bei dem die Teilnehmer sich abwechselnd bei teilnehmenden Unternehmen über aktuelle Herausforderungen austauschen können. Der Austausch wird dabei durch wissenschaftliche Erkenntnisse des WZL der RWTH Aachen University sowie der Universität St. Gallen bereichert.

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